Januar

Auf Einladung des Markgrafen von Köln, Markus Hansen, trifft sich die kainitische Gesellschaft am Januar auf dem Rittergut Orr in Köln:

Wärme wünscht, der vom Wege kommt
Mit erkaltetem Knie;
Mit Kost und Kleidern erquicke den Wandrer,
Der über Felsen fuhr.
(Aus der Edda „Des Hohen Lied“)

Hochverehrte Ahnen,
verehrte Ancillae,
geschätzte Neonaten,
werte Gäste des Fürstentums Köln-Bonn,

am Beginn eines neuen Jahres der Ewigkeit möchte ich die Ehre geben, Sie alle zu einer Zusammenkunft einzuladen. Seien Sie in meiner Markgrafschaft willkommen und nutzen Sie die Zeit der langen, kalten Winternächte ehe das Frühjahr kommt, um sich auszutauschen, Geschäfte zu machen und zu plaudern.

Tun Sie all dies in der Nacht des 27. Januar 2018 in der Hahnentorburg, wo ich Sie ab 19 Uhr erwarten werde. Selbstverständlich steht der Abend unter dem Schutz des Elysiums.

Ich freue mich auf Ihr zahlreiches Erscheinen.

Seine Hoheit Markus Hansen
Markgraf zu Köln-Links
Geheimer Rat Köln-Bonns


Markus Hansen begrüsst seine Gäste, insbesondere den Vorsitzenden des Geheimen Rates, Ahnherrn Conrad von Stade vom Clan Toreador. 

Johann Berenberg vom Clan Ventrue und Emilia Rosentreter vom Clan Malkavian schwören Markus Hansen den Vasalleneid und werden von diesem aufgenommen.

Scarlett Endeullier, Seneschall des Markgrafen von Köln, verkündet die Lex für die Markgrafschaft Köln, welche vom Markgrafen verfasst wurde.

Inmitten der Zusammenkunft überrascht eine intensive Vision sämtliche Anwesende – und wahrscheinlich sämtliche Kainiten des gesamte Fürstentums Köln-Bonn: Marcus Aurelius Colonius, Fürst von Köln-Bonn, erkenntlich an seiner Goldenen Maske in einer Senatorentoga, wird von einer schwarzen Gestalt mit weißer Maske angegriffen und diablieriert.

Als die Vision endet ist fällt die Gesellschaft in Schock. Ahnherr von Stade wird vom Entsetzen übermannt und verfällt in Raserei. Allein das rasche Eingreifen von Raven Nevermore kann Schlimmeres verhindern. Der Ahnherr wird gepflockt aus dem Elysium gebracht.

Markus Hansen ordnet die Verlegung aller Anwesenden in die Festung im Friedenspark an.

In der folgenden Nacht kommen die Verbliebenden in der Friedenspark Festung zusammen um das Geschehene zu diskutieren. Alexandra Sturm entsagt vor allen Augen ihrem Eid als Blutvogt des Markgrafen von Köln und verlässt die Festung mit der Aussage nun den Sabbat jagen zu gehen.

Die Anwesenden diskutieren die Aktion heftig und Markus Hansen muss alles daran setzen, die Kainiten zum Zusammenhalt zu bewegen. Der Versuch die Ahnen des Fürstentums zu erreichen ist ohne Erfolg und so bleibt den Anwesenden nur, ihren Weg gemeinsam zu besprechen.

Doch Entsetzen und Furcht, Panik und Angst macht sich breit. Denn ein gewaltiges Schweigen legt sich über das Fürstentum Köln-Bonn: Das Herz der Stadt hat augehört zu schlagen! Marcus Aurelius Colonius, der Fürst und Herr von Köln-Bonn ist tot! Der Tod des uralten Ventrue stürzt das Fürstentum und seine Bewohner, aber auch die viele andere, in Raserei oder katatonische Starre. Der Fürst ist tot…