Erlasse des Fürsten von Köln vor 1900

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 856

Es sei bekannt, dass diese Stadt Köln unteilbar und einig unter der Herrschaft ihres Fürsten und Herrn steht, der zur Wahrung seiner Rechte einen Vogt berufen hat, der die Bewahrung unserer Traditionen, Sitten und Gebräuche garantieren solle und er soll in unserem Namen all unsere Feinde bekämpfen zum Schutz der Stadt und ihrer Bürger. Er soll erhalten die Rheinvorstadt als Lehen von unseren Gnaden. Zu Unserem Vogt berufen Wir Anno aus dem Clan der Verborgenen.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1248

Es ist untersagt, den Dombau zu behindern. Alle Kirchen und Gebäude religiöser Natur und im Besitz der Heiligen Römischen Kirche, alle Menschen, die der Kirche dienen, sowie jedwede Person sobald sie die Stufen eines Kirchenportals erreicht, stehen unter dem Schutz des Fürsten und seines Kaplans. Ein Übergriff auf oder in einem solchen Raume, wird mit Verbannung bestraft. Zu unserem Kaplan berufen wir Paulo de Catania aus dem Clan der Magister.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1306

Bier ist die Speise der Gottesfürchtigen in der heiligen Fastenzeit. Alle Brauereien der Stadt Köln sind Unser Belang auf ewig. Jeder der wirkt und tut Bier zu brauen, steht unter Unserem Schutz.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1435

All jene, die sich der gottgewollten Ordnung widersetzen und sich bekennen zu den frevlerischen und ketzerischen Häresien derjenigen, die sich nennen Sabbat, erklären Wir hiermit getan in Acht und Bann und ihr Blut verwirkt im Namen Kains.

All jene, die freundschaftlichen Umgang mit diesen Feinden hegen sollen dem Feuer überantwortet werden.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1441

Wer einen Brand verursacht, der soll verlieren sein Vermögen, seine Guhle und seine Ehre und es soll im für sieben mal sieben Nächte seine Schuld auf die Stirn gebrannt werden. Wer aber vorsätzlich einen Brand lege, der soll sein Leben durch das Feuer verlieren.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1513

Wer durch die Schuld eines anderen Kind oder Ghul verliert, der soll vom Schuldigen erhalten die doppelte Zahl.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1686

Wir erklären hiermit den besonderen Schutz von Treffen, wie unter den Sitten und Gebräuchen bekannten Elysien der Camarilla üblich, und wir gewähren Unserem geschätzten und treuen Diener Conrad Benedikt von Stade das Recht das Elysium für Treffen von Mitgliedern unserer Gesellschaft innerhalb der Stadt Köln und im Weishaus von Rondorf zu Brühl zu erklären und das Elysium dort zu bewahren. Wir geben ihm das Weishaus von Rondorf zu Brühl als Sitz und das Jagdrecht im Gebiet zwischen Weyertor und Groß St. Martin.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1815

Es hat uns gefallen einen Geheimen Rat zu berufen, zu Unserem Rate und der Bewahrung unserer Heiligen Stadt Köln. Zum Geheimen Rat erheben Wir Rufus von Freitag, aus dem Haus und Clan Tremere, Vogt des Heiligen Köln, Thomas, Kind des Albertus Magnus, aus dem Clan der Gelehrten Stadtkämmerer des Heiligen Köln, Magdalena von Buchheim, Kind der Sophia, aus dem Clan der Rose, Markgräfin aller Gebiete Rechts des Rhein.

Zum Vorsteher des Rates und Geheimen Rat berufen Wir unseren treuen Diener Conrad Benedikt von Stade, aus dem Clan der Rose, dessen Worte der Mahnung stets Gehör finden und dessen Rat mäßigen möge, er jedoch unparteiisch bleibe in den Belangen der Stadt als Unser Diener.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 985

Sophia aus dem Clan der Rosa gewähren wir in dem Gebiet um die Griechenpforte und dem Pfarrbezirk St. Pantaleon das Recht zur Jagd.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1288

Es hat uns gefallen Sophia aus dem Clan der Rosa zu unserer Stadtkämmerin zu ernennen, auf das sie die Gäste Unserer Stadt empfange und diese ermahne und verpflichte Unsere Gebote zu befolgen. Ihr sei gegeben das Buch der Stadt mit all seinen Erlassen, auf das sie es hüte und führe nach Unserer Weisung.

Die Rechte des Vogts sollen fortgelten doch um jene des Stadtkämmerers geschmälert. Zu unserem Vogt und Kaplan hat es Uns gefallen zu berufen den hoch verehrten und gelehrten Albertus Magnus aus dem Clan der Gelehrten, auf das er Uns und Unserer Heiligen Stadt Köln diene, zur höheren Ehre Gottes.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1388

Wer sich einen Menschen durch Sein Blut zum Knecht macht, der soll es anzeigen Unserem Stadtkämmerer. Wer Uns seine Knechte verbirgt, dem sollen sie genommen werden auf immer und ihm seine Schuld mit heißen Eisen ins Antlitz gebrannt werden.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1436

Ein jeder, der nicht seinen Erschaffer benennen kann und nicht seine Clan, soll einen Bürger der Stadt finden, der für ihn bürgt. So sich niemand findet, soll er gehen und nicht in unseren Mauern weilen.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1492

Es hat Uns gefallen Unseren geehrten und getreuen Albertus Magnus aus dem Clan der Gelehrten zu Unserem Gesandten zu machen, auf das er Unsere Stimme sei auf jenen Treffen, die zur Sicherung Unserer Traditionen berufen wurden. Wir geben Ihm hiermit das Recht zu Jagen in der Inneren Stadt nach eigenem Belieben und eine Leibrente mit einem Zehnt aus allen Einkünften von St. Andreas.

Zu Unserem Vogt haben wir berufen Larten van Maart aus dem Clan der Verborgenen.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1534

Kinder Kains, die Unsere Autorität missachten und den Alten den Respekt verweigern sind Unsere Feinde. Einer, der sich Anarch nennt, oder seine Gesinnung zur Schau trägt ist vogelfrei.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1702

Werwölfe sind ausnahmslos unsere Feinde. Der Kontakt mit Werwölfen wird mit Vernichtung bestraft.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1816

Der jährlich stattfindende sogenannte Winterball unseres hochgeschätzten und ehrenfest treuen Dieners, Conrad Benedikt von Stade, steht unter Unserem persönlichen Schutz und soll ein Elysium sein wann und wo immer innerhalb unseres Gebietes erklärt. Ein jeder, der seinen heiligen Frieden bricht, soll mit der ganzen Härte, die Uns zu Gebote steht, bestraft werden.

Erlass des Fürsten aus dem Jahre 1825

Die Verschleierung unserer Existenz ist durch die Beförderung sogenannter Schauerromane vom Schlage eines William Polidori zu befördern, besonders, wenn damit falsche und irreführende Legenden verbreitet werden, als da wären: Die Mär vom Abstoßenden Knoblauch, der Glaube fließendes Wasser könnte uns aufhalten, die Wahnvorstellung wir hätten in „Heimaterde“ zu ruhen. Die Unterstützung derartiger Autoren oder die Verbreitung ihrer Werke gelten Uns nicht als Maskeradebruch, solange kein verwendbares Wissen über unsere Gesellschaft und unsere tatsächliche Natur enthalten sind.